Geschichte

GINO MIDI INTERFACE erste Generation

Auf dieser Seite etwas Geschichte…oder Nostalgie…..

Ab 1985 wurde das Phänomen MIDI zunehmend wichtig bei elektronischen Musikinstrumenten. So wurde es mir zur Herausforderung, elektronische Orgeln mit einer MIDI-Schnittstelle nachzurüsten. Ich entwarf damals eine solche mit dem bekannten Z80 Prozessor, welches für Orgeln, Tastaturen oder sogar zum Einbau in ein Klavier geeignet war. Sie wurde unter der Marke GINO herausgebracht.

Hier sehen sie diese MIDI-Schnittstelle. Nebst Tastatur eine Platine mit integriertem Netzteil und eine Box mit Bedienungselementen und Anzeige.

Diese erste GINO MIDI-Schnittstelle basiert auf einer Z80 CPU welche zur damaligen Zeit sehr populär war. Viele Hobbyisten programmierten sie selber in Maschinensprache. Das Programm des Z80 wird in einem EPROM gespeichert. Dieses „Electrical Programmable Read Only Memory“ wird vom Benutzer selbst beschrieben und es ist eine tolle Erfahrung seinen eigenen Computer so ans laufen zu bringen!

Die weitere Elektronik dieser Schnittstelle bestand so viel wie möglich aus Komponenten die leicht erwerblich waren. Sie war auch zum Aufbau eines MIDI master keyboards sehr geeignet.

Den Nachbau dieser alten Schnittstelle will ich ihnen allerdings abraten da die heutigen Microcontroller viel kleiner und leistungsfähiger sind.